Projekte

m_Power Frame

Projekt für Menschen in den Unterkünften für Geflüchtete

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Es wird oft über Menschen in Flüchtlingsunterkünften geredet – selten mit ihnen. Oft wird über ihren Kopf hinweg entschieden – selten entscheiden sie selbst mit. Das will die Initiative „m_Power Frame“ ändern, in der sich Menschen mit eigenem Migrationshintergrund engagieren. Als ersten Schritt stellte m_Power Frame jeweils ein Komitee (Bewohner*innenrat) in den Unterkünften in der Oliver Lißy Straße und im Duvenacker auf die Beine, das die Bewohner*innen stärkt und dafür sorgt, dass sie ihre Belange demokratisch legitimiert formulieren.

Hinter m_Power Frame stehen Homayoon Pardis als Projektmanager am Eidelstedter Bürgerhaus und Community Organizerin Anna Busch. Homayoon Pardis stammt aus Afghanistan und lebt seit Anfang 2016 in Hamburg. Bis September 2020 arbeitete Asmara Habtezion als Community Organizerin des Projektes. Unterstützt wird das Team von zwei Kulturmittler*innen, damit es keine sprachlichen Verständigungsschwierigkeiten gibt. 

Zu den Zielen von m_Power Frame und den Komitees gehören mehr Selbstermächtigung und Mitbestimmung für die Bewohner*innen. Homayoon Pardis und Anna Busch wollen siedabei unterstützen, für ihre Rechte einzustehen und sie kollektiv zu präsentieren. „Mit Hilfe eines Bewohner*innenrates sollen sie lernen, interne Probleme und Konflikte mit mehr Selbstwirksamkeit selbst zu lösen“, erklärt Homayoon Pardis. „Dafür schulen wir die Mitglieder des Komitees und bieten ihnen Workshops an. Wir vom m_Power Frame-Team begleiten sie dabei. Außerdem möchten wir, dass sie sich als Vertreter*innen der Unterkünfte auch in anderen Gremien im Stadtteil engagieren, vernetzen und sich dadurch gleichzeitig besser integrieren.“

Durch die Unterstützung von m_Power Frame lernen die Menschen aus den Unterkünften, sich aktiv zu engagieren und öffentlich aufzutreten. Die Mitglieder werden geschult, qualifiziert und dabei begleitet durch das Team von m_Power Frame, sich aktiv zu engagieren und öffentlich aufzutreten. Während des gesamten Prozesses werden die Bewohner*innen sprachlich von den Kulturmittlerinnen und Kulturmittlern insbesondere in komplexen Beratungssituationen unterstützt. Darüber hinaus wollen wir die Bewohner*innen in die Nachbarschaft integrieren.

Das Elbe Wochenblatt berichtete am 11.12.2019 über m_Power Frame: