Ausstellung „Jüdisches Leben in Deutschland“.

Vom 20. April bis zum 31. Mai findet auch in diesem Jahr der Monat des Gedenkens in Eimsbüttel statt. Angesichts des verheerenden Krieges in der Ukraine scheint es wichtiger denn je, sich gegen Krieg und Ausgrenzung, für Frieden und Menschenrechte einzusetzen. Nach zwei Jahren Pandemie freuen sich die Veranstalter*innen, viele Veranstaltung in Präsenz anzubieten. Rund 50 Aktionen mit Rundgängen, Lesungen, Seminare und Konzerte sind geplant. Alle Termine sind im Internet unter www.gedenken-eimsbuettel.de zu finden.

Der Eidelstedter KulturContainer bietet im Rahmen des Monats des Gedenkens eine Ausstellung zum Thema „Jüdisches Leben in Deutschland“. Die Plakatausstellung ist Teil eines bundesweiten Bildungsprojektes, das jüdisches Leben erlebbar und dem erstarkenden Antisemitismus entgegen treten will. Vielfältig, divers, lebendig: Jüdisches Leben besteht seit 1700 Jahren in Deutschland und ist damit Teil des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens. Mit der bundesweiten Ausstellung „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ bringt die Zeitbild-Stiftung die Vielschichtigkeit und Lebendigkeit jüdischen Lebens und jüdischer Perspektiven allen Interessierten nahe. Auf 20 Tafeln bildet die Ausstellung die 1700-jährige jüdische Geschichte Deutschlands ab. Anhand von bekannten und unbekannten Persönlichkeiten wird die Vielfalt des Jüdischen Lebens sichtbar. Im Flur des KulturContainers wird die Ausstellung bis zum 31. Mai zu den üblichen Öffnungszeiten zu besichtigen sein.

Mit dieser Ausstellung beendet der Eidelstedter KulturContainer sein fast zweijähriges Exil. Ab Juni wird das neue Haus am alten Standort bezogen.  

Fotos: © Gemeinschaftsschule Nohfelden-Türkismühle
© Zeitbild Stiftung