Kultur macht Spaß

Seit September 2015 gibt es in unserem Stadtteilkulturzentrum „Kultur macht Spaß“, ein Kooperationsprojekt mit der GBS Furtweg. Für das Projekt kommen Kinder der 3. und 4. Klassen aus der Nachmittagsbetreuung der benachbarten Grundschule Furtweg zu uns, um gemeinsam mit Künstler*innen und Kulturpädagogen*innen in kreativen Werkstätten an eigenen (Kunst-)werken und Medienproduktionen zu arbeiten. So sind in den letzten sechs Jahren zahlreiche Trickfilme, Radioproduktionen und viele Kunstwerke wie Skulpturen, Pappfiguren und Stempelbilder entstanden.

Bei unseren Kreativ-Werkstätten ist es uns wichtig einen Raum außerhalb der Schule zu schaffen, in dem Kinder frei von Noten- und Leistungsdruck gestalterisch und künstlerisch tätig werden und ihren kreativen Ideen ganz frei ihren Lauf lassen können. Es ist eine Zeit, um auf andere Gedanken zu kommen und beim kneten, formen, stempeln oder kreativen Schreiben auch einfach mal ein bisschen abzuschalten. Ganz nebenbei können die Kinder außerdem die Räumlichkeiten des Stadtteilkulturzentrums für sich entdecken und kennenlernen.

Wegen der Corona-Pandemie musste das Projekt 2020 pausieren. Stattfinden konnte aber ein Ferienworkshop im Herbst in dem zusammen mit Lukulule e.V. in einer Songwerkstatt eigene Songs geschrieben, produziert und in Musikvideos performt wurden. Im Mai 2021 konnten wir endlich wieder eine Trickfilmwerkstatt mit den Trickfilm-Profis Sören Wendt und Dagmar Gebert anbieten. Die Ergebnisse der Werkstatt könnt ihr seit Mitte Juni auf unserem YouTube Kanal anschauen.

In den Kreativ-Werkstätten im Sommer sind außerdem wieder so zahlreiche kleine Kunstwerke entstanden, dass wir euch heute eine Auswahl präsentieren: Figuren, Tiere, Fabelwesen und jede Menge anderer toller Stücke sind in der letzten GBS Werkstatt mit der Künstlerin Eva Salzmann mit Modelliermasse gestaltet worden. Bravo!

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer*innen, bei Eva Salzmann, der GBS Furtweg und der Stiftung Kindergärten Finkenau, die die Werkstätten zu einem großen Teil finanziell ermöglicht.

Text und Fotos: Lena Borchardt